Mottura vini del Salento
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Tuglie, wo Mottura entsteht

Knapp 10 km von der Küste von Gallipoli und etwas weniger als 40 km von Lecce entfernt liegt Tuglie im südlichen Binnenland des Salento. Der Ort hat sehr alte Wurzeln, wie die vier “Menhir” beweisen, die mitten in der Landschaft zu finden sind. Die Siedlungen gehen auf die Römer zurück: die “Grotte Passaturi” oder “Case vecchie” waren einigen Wissenschaftlern zufolge die Unterkunft der Tullier.
Der Ort liegt mitten im Grünen und bietet zahlreiche  kulturelle Angebote: das Rundfunkmuseum, das erste in Süditalien, das Museum der bäuerlichen Kultur im Dogenpalast eingerichtet, der im 17. Jahrhundert den Fürsten Venturi als Wohnung diente.

Der  Sitz des Unternehmens Mottura ist ein herrliches Gut aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert, mit aus Stein gehauenen Balkonen mit einem barocken Flair und Kellergewölben, in denen seit 80 Jahren die Geheimnisse des Familienweinkellers gehütet werden.

Auch Tuglie, wie das bekanntere Otranto, war von der dramatischen ottomanischen Besetzung des Jahres 1480 betroffen. Dieses Ereignis hat tiefe Spuren in der Kultur, der Sprache und der künstlerischen Produktion des Salento hinterlassen. Das Lehen Tuglie, das von den Ottomanen Grund und Boden gleichgemacht wurde, blieb lange Zeit verlassen. In dem Weiler Passaturi wuchsen Thyuia-Wälder und der Legende zufolge soll der Ort, der um das Gut des Barons entstanden ist, aufgrund der Bäume Tuglie genannt worden sein.

Die Altstadt von Tuglie öffnet sich auf einen Platz im Barockstil, zwischen Höfen und Palazzi aus dem 17. Jahrhundert in eines spontan gewachsenen Waldes. Von den Gassen der Altstadt aus kann man die alten Brunnen sehen, die pileddhe (Steinbecken für das Wasser), die focaliri (alte Schornsteine) und die typischen Bögen, die die Häuser miteinander verbinden und die alten apulischen Höfe einrahmen.

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